Sie sind nicht mehr wegzudenken, die Flipcharts von heute. In beinahe jedem pädagogischen Unterricht finden sie ihre Verwendung. Kaum zu glauben, dass früher einmal ein face-to-face Unterricht gereicht hatte um wertvolles Wissen weiter zu vermitteln. Heute wird Wissen vermehrt visuell aufbereitet.
Am meisten im Gebrauch: Das Wandflipchart
Flipcharts gibt es heute in zwei Varianten. Die wohl bekannteste Form ist das Wandflipchart. Es ist auch das am meisten gebräuchliche Flipchart. Es besteht aus einer großen Platte, die magnethaftend ist und oben eine Art Klemmvorrichtung hat, passend für das Flipchartpapier, das oben gelocht ist und in die Zapfen des Flipchartständers gesteckt wird und anschließend verklemmt wird. Die Platte kennt auch eine Ablage für Stifte. Der Ständer hat drei Beine, die man in der Länge verstellen kann. Die Blätter sind entweder unliniert oder aber kariert und bestehen heute überwiegend aus Umweltpapier. Die Papiere sind knapp 99 x 68 m groß, so dass möglichst viel auf eine Papiervorlage geschrieben werden kann.
Als zweite Variante: Das Tischflipchart
Die zweite Variante ist das Tischflipchart, das genauso groß wie das Wandflipchart ist, außer, dass ihm die Beine fehlen und es auf einem Tisch aufgestellt wird. Meistens ist es besser die Flipcharts gut sichtbar anzubringen. Es sollte möglichst viel Licht auf die Wand fallen. Es ist besser sie auf der Innenseite des Raums anzubringen, wo das
Tageslicht nicht auf das Papier fällt, damit dieser gut lesbar ist. Künstliches Licht blendet nicht und ist vollkommen ausreichend.
Vorträge farblich gestalten
Der Referent oder Vortragende kann mit den entsprechenden farbigen Marken auf das Papier seine Gedanken gestalterisch auftragen. Stehend kann er mit 20 Blättern sich thematisch vorarbeiten. Sollte mal ein Flipchart nicht richtig verwahrt worden sein, finden sich die Ersatzteile in einem Geschäft. Angefangen von der Transporttasche über das Rollengestell bis hin zum Rollschuh findet sich alles im Programm. Flipcharts sind mit Sicherheit eine Erleichterung für jede pädagogische Kraft. Alles, woran man sich Tage später erinnern muss, wird hier auf die Tafel niedergeschrieben. So kann ein Seminar mit dem ersten Brainstorming eröffnet werden und eine Woche später zu einer Analyse des Unterrichteten führen. Alles was visuell hier niedergelegt worden ist, geht nicht
verloren und bleibt für weitere spätere Seminare oder Vorträge erhalten.

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